Nachwuchs- und Talentförderung durch DTB und Sponsoren

Nachwuchs- und Talentförderung durch DTB und Sponsoren

Die finanziellen und materiellen Förderungen des Deutschen Tennis Bundes sind an die unterschiedlichen
Kader gekoppelt. Dabei nimmt der DTB bereits im untersten Kader (D-Kader) an einer Förderung der talentierten Nachwuchsspieler teil. Mit dem Rang des Kaders steigt auch die Höhe der investierten Förderungsmittel. Die Förderungsmittel und Maßnahmen des DTB sind wie folgt verteilt:
D-Kader (10.-12. Lebensjahr): Innerhalb des D-Kaders bietet der DTB besonders talentierten Jugendlichen eine individuelle Förderung an. Ebenso kann eine Aufnahme in die DTB-Rangliste (U12) stattfinden. Abgesehen von den regelmäßigen wöchentlichen Trainings werden zusätzliche Lehrgänge auf Verbandsebene angeboten.
D/C-Kader (Mädchen: 12-14 Jahre; Jungen: 13-15 Jahre): Der DTB führt zum einen Lehrgänge für Kadergruppen durch, zum anderen bietet er dem Tennisnachwuchs die Aufnahme in eine zentrale Trainingsstätte mit Internat (zzt. Hannover, Essen) an. Eine bestimmte Anzahl von Jugendlichen erhält zusätzliche Förderungsmittel in Form von speziellen Turnier- und Trainingsmaßnahmen durch einen zuständigen Bundestrainer. Die Maßnahmen werden mit den verantwortlichen Verbands- bzw. Heimtrainern abgestimmt. Darüber hinaus erhöht der DTB die Betreuungsleistung auf internationalen Turnieren und führt zentral mindestens eine umfangreiche leistungsdiagnostische bzw. sportmedizinische Untersuchung durch.
C-Kader; Bundeskader (Mädchen: 15-18 Jahre; Jungen: 15-18 Jahre): Ab dem C-Kader fällt die Zuständigkeit vollständig in den Kompetenzbereich des DTB. Spieler des C-Kaders erhalten vom DTB Wild Cards bei ITF-Turnieren in Deutschland. Zudem erfolgt eine Kostenübernahme und Betreuung für ausgesuchte Turniere (Junior Grand Slams mit Ausnahme Australian Open, Europa-Cups im Winter und Sommer, Europameisterschaften, Junior Davis-Cup und Junior Fed-Cup). Darüber hinaus werden zentrale Lehrgänge für Kadergruppen durchgeführt. Individuelle Fördermaßnahmen sind ebenfalls zu erhalten, sie werden im DTB von Fall zu Fall entschieden.
Auf der Förderebene des C-Kaders erhält eine Auswahl von Kaderspielern außerdem eine zusätzliche „Hauptförderung“ vom DTB. In diesem Rahmen nimmt ein zuständiger Bundestrainer maßgeblich Einfluss auf die Turnier- und Trainingsmaßnahmen. Diese werden regelmäßig mit den verantwortlichen Verbands- bzw. Heimtrainern abgestimmt. Auch werden die Betreuungsleistungen im dezentralen/heimatnahen Training und auf internationalen Turnieren erhöht. Mindestens einmal pro Jahr erfolgt die Durchführung einer umfangreichen leistungsdiagnostischen, sportmedizinischen Untersuchung.
B-Kader; Bundeskader, Anschlusskader (19.-22. Lebensjahr): Die Sportler erhalten eine individuelle Unterstützung in Form von zentral durchgeführten Lehrgängen, finanzieller Unterstützung für einen eigenen Coach, Training und Turnierreisen. Außerdem werden Wild-Cards bei deutschen Turnieren mit Weltranglistenpunkten (ATP/WTA) vergeben. Auch die Durchführung von Leistungsdiagnostik und medizinischen Untersuchungen wird übernommen.
A-Kader, Bundeskader, Top 100: Die Verantwortung liegt beim DTB-Sportwart. Den Spielern des A-Kaders stehen die Trainingsmöglichkeiten der Bundes- sowie der Olympiastützpunkte zur Verfügung. Wild Cards können vom DTB zu den ATP/WTA Turnieren in Deutschland vergeben werden.

Neben sportinternen Förderern gibt es auch eine Reihe von nicht sportspezifischen Organisationen, häufig aus dem Bereich der Wirtschaft, die an Maßnahmen zur Förderung von Nachwuchstalenten im Sport teilnehmen.
Die Möglichkeiten: Der DTB bietet verschiedene Formen des Sponsoring-Engagements im Bereich Tennis an, ist aber auch gegenüber individuellen Vorschlägen aufgeschlossen. Interessierte Sponsoren können im Rahmen einer ganzjährigen Partnerschaft mit dem DTB eine von drei Leistungskategorien (Silber/Gold/Platin) unterstützen. Im Gegenzug wird das Engagement des jeweiligen Sponsors über Anzeigen in allen DTB-Veröffentlichungen (TMS/DC/FC/Turnierkalender/Organisationsheft DTB/Internet) präsentiert. Zudem erhält die fördernde Organisation eine Partnerschaft auf den Homepages des DTB sowie Bandenwerbung auf den DTB-Jugendturnieren, bei den Deutschen Meisterschaften und bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Auch Networking-Kontakte auf den ausgewiesenen Veranstaltungen des DTB sind Gegenleistungen für eine fördernde Kooperation.
Die Zielgruppe: Das Konzept richtet sich vor allem an solche Organisationen, die ihre Kooperation mit dem DTB und ihr Engagement nicht nur als Investition auf wirtschaftlicher Ebene betrachten; auch die Übernahme einer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, allen voran Kindern und Jugendlichen, ist bedeutend.
Stolz und Freude an der Kinder- und Jugendförderung sind wichtige Voraussetzungen, gerade wenn man bedenkt, dass wirtschaftlicher Erfolg bei einer solchen Zusammenarbeit nicht (immer) garantiert werden kann. Wesentlich ist dabei nicht nur das finanzielle Engagement der Sponsoren, sondern auch der Austausch und die Etablierung gemeinsamer Projekte in der Nachwuchsarbeit (z.B. im Rahmen der DTB-Nachwuchsförderung, Unterstützung von SOS-Kinderdörfern, Training von Nachwuchstalenten mit erfolgreichen Tennisgrößen).
Eingesetzte Werbemittel und -strategien: Im Zuge dieser sportlich-wirtschaftlichen Zusammenarbeit werden verschiedenartige Werbemittel eingesetzt, um den einzelnen Sponsor adäquat zu präsentieren. Hinsichtlich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird ein PR-Konzept erarbeitet, das individuell auf die Zielsetzung des Unternehmens abgestimmt ist. Im Rahmen der (Silber-/Gold-/Platin-)Partnerschaft innerhalb des Förderpools des DTB wird den Förderern ein eigenes Logo zu ihrer freien Nutzung erstellt. Als Bonus wird unter allen Mitgliedern einer Gold-Partnerschaft und des exklusiven DTB VIP-Clubs einmal im Jahr eine Fördermedaille verliehen. Im Bereich Marketing erstellt der DTB Meldungen für Werbe- und Promotionszwecke der Sponsoren und versendet diese mittels des Presseverteilers DTB INFORMIERT. Die Partner werden in die Internetpräsenz des DTB integriert. Die jeweilige Förderung der Sponsoren wird zudem im Jahresabschlussbericht im Bereich Nachwuchsarbeit dargestellt. ▪LB

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