Im Februar 2012 hat auch der Tennisclub Obernburg Insolvenz beantragt. Die Gründe scheinen undurchsichtig. Doch nun steht fest: Die Spielstätte bleibt erhalten. Die Tennis-Academy übernimmt den Sportbetrieb, ein Nachfolge-Verein wurde mit dem Tennisclub 2013 ebenfalls gegründet.
Jugendarbeit und ein blühendes Vereinsleben sind untrennbar verbunden. In einer erfolgreichen Jugendarbeit wird der Grundstein für das Fortbestehen eines Vereins gelegt. RETURNAL hat Nina Schott zu ihrer Tätigkeit im Jugendgremium des TC Penzberg befragt.
Etwa auf halbem Weg zwischen Stuttgart und München liegt die schwäbische Stadt Lauingen. In der Kleinstadt mit gut 10.000 Einwohnern ist nicht nur der Tennisclub Lauingen beheimatet, auch liegt der Ort in unmittelbarer Nähe zur Donau und war jüngst vom Hochwasser betroffen.
Der TC Penzberg und seine erfolgreiche Jugendgremiumsarbeit. Hier mischt der Nachwuchs kräftig in der Vereinsführung mit. Sechs Nachwuchstalente setzen sich für die Interessen der Vereinsjugend ein. Ein wahres Vorzeigeprojekt für die Integration der Jugend in den Verein. RETURNAL stellt das innovative Konzept aus Bayern vor.
Als Ganzjahressport sieht sich Tennis mehreren Herausforderungen ausgesetzt. So ist die Unterhaltung von Indoor- und Outdoorsportanlagen energie- und kostenintensiv. Für viele mitgliederarme Vereine bedeutet allein dies eine enorme Kraftanstrengung. Die Landessportförderung kann für viele Vereine eine erhebliche Erleichterung mit sich bringen.
Immer mehr Vereine leiden unter erheblichem Mitgliederschwund. Zunehmend entdecken viele Vereine aber auch die Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung, die eine Kooperation mit einer Schule bietet. Das Konzept „Sport nach 1 in Schule und Verein“ unterstützt solche Projekte seit 22 Jahren.
Die „relexa hotels-Streettennis-Tour“ am 11. Juni in Bad Harzburg in Südniedersachsen war für die Veranstalter und Teilnehmer auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. „Für die Heimatvereine ist es wichtig, mit den entsprechenden Aktionen für Nachhaltigkeit zu sorgen und den Kindern Spaß am Tennis zu vermitteln“, fasst Reiner Beushausen, Vorsizender des Niedersächsischen Tennisverbands Region Süd das Event zusammen. Mehr als 200 Schüler haben an der Auftaktveranstaltung teilgenommen.
In der Weihnachtsansprache 2010 hat der frühere Bundespräsident Christian Wulff die Wichtigkeit des Ehrenamtes unterstrichen – knapp zwei Jahre später hat sich, so scheint es, die Politik wieder an seine Worte erinnert. Am 24.10.2012 hat das Bundeskabinett den Entwurf des „Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamts“ gebilligt; am 01.03.2013 hat der Bundesrat zugestimmt. In Kraft getreten ist das Gesetz am 21. März dieses Jahres. Die meisten steuerlichen Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. Januar 2013 wirksam.
Immer mehr Landesverbände schließen sich dem Nachwuchsförderprojekt an - 550 Tennisvereine sind bereits dabei.
Dass die Probleme nach der Insolvenz nicht immer vorbei sind, zeigt der Fall des Berliner Schlittschuh-Club e.V. Trotz erfolgreicher Sanierung stellt der seit 1893 bestehende Traditionsverein seinen Spielbetrieb in diesem Jahr ein, drei Jahre nach der Insolvenz. Der 1. Vorsitzende Jörg Kühnast hat die Situation und die Gründe im Gespräch mit der RETURNAL(-Redaktion) dargestellt.
Die RETURNAL Ausgabe 01/2012 berichtete über die prekäre Schuldensituation des Wolfsburger Traditionsvereins TC Grün-Gold. Das Insolvenzverfahren des Tennisclubs ist mittlerweile eröffnet und die Suche nach Lösungen läuft auf Hochtouren. Um die Vereinsanlage nicht aufgeben zu müssen, ergriffen 20 Grün-Gold-Mitglieder nun die Initiative und gründeten einen neuen Verein.
Verein aufgelöst, Hallenbetrieb läuft weiter - Bis 2012 trainierten in der Tennishalle des TFT Buchen die aufstrebenden Talente des Tennissports. Der kleine Verein verstand sich als Kaderschmiede, die junge SpielerInnen auf eine Profikarriere vorbereitete. Anfang 2012 musste sich der Tennisnachwuchs jedoch nach einem neuen Verein umsehen, denn am 12. Januar meldete der TFT Insolvenz an.
Kein Anschluss mehr unter der Nummer des TC 03 Hückeswagen - Verein ist nach neun Jahren Geschichte - Schon im Januar dieses Jahres wurde über das Vermögen des TC 03 Hückeswagen durch das Amtsgericht Köln die Insolvenz verhängt.
Gründe zur Zusammenarbeit gibt es viele, Möglichkeiten auch. Die Alternativen und ihre Auswirkungen sollten Vereine gut bedenken, wenn sie sportlich und strukturell näher zusammenrücken wollen.
Ein Tag wie kein anderer - Mit dem folgenden Handlungs-Leitfaden legen wir Ihnen nun ein konkretes Instrument in die Hände: den Tennis-Aktionstag.
Kleine Worte, große Wirkung - Es gibt zahlreiche Methoden, mehr Schwung und neue Ideen in den Verein zu bringen und umzusetzen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr anzubieten, ist eine davon und bietet dem Verein sowie dem Freiwilligen viele Vorteile.
Fördern durch Fordern - Das Konzept der Eliteschulen des Sports (EdS) ist in Deutschland relativ fest definiert: „Eine Eliteschule des Sports ist eine Fördereinrichtung, die im kooperativen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen Bedingungen gewährleistet, damit talentierte Nachwuchsathleten und Nachwuchsathletinnen sich auf künftige Spitzenleistungen im Sport bei Wahrung ihrer individuellen schulischen Bildungschancen vorbereiten können.“
Ganz dem Sponsoring-Zeitgeist entsprechend, gibt es ein Förderungskonzept, das auf die Verbindung des Sports mit dem Aspekt der gesellschaftlichen Verantwortung setzt. Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein ist eine Initiative der Commerzbank und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und zeichnet seit 1986 Sportvereine für besondere Konzepte und vorbildliches Engagement aus.
Wege zum Erfolg - Die finanziellen und materiellen Förderungen des Deutschen Tennis Bundes sind an die unterschiedlichen
Kader gekoppelt. Dabei nimmt der DTB bereits im untersten Kader (D-Kader) an einer Förderung der talentierten Nachwuchsspieler teil.
Die Sichtung und Förderung von Nachwuchsspielern durch den Verein - "Die Karriere steht den Talenten offen, ohne Rücksicht auf Herkunft oder Vermögen" (Napoleon Bonaparte, 1769 - 1821)
Gabriela Jung, Leitung der Geschäftsstelle der Tennisabteilung der TuSG Ritterhude, kann von einer überaus erfolgreichen Schultennis-AG in ihrem Verein berichten.
Die Voigt-Realschule Göttingen fährt das Konzept der offenen Ganztagsschule und bietet ihren Schülern zweimal wöchentlich frei wählbare Nachmittagskurse an. Ob Tischtennis, HipHop-Dance oder Kunst-AG, rund 25% der 750 Schüler nutzen dieses Angebot. Daniel Gerl beschreibt, wie für die Nachmittagskurse Kooperationen mit Sportvereinen zustande kommen und warum die Verankerung von Tennis in den Kerncurricula allein nichts bringt.
Leuchtende Augen, lachende Münder und strahlende Gesichter: Spielen statt kämpfen heißt an manchen Tagen die Devise im Verein. Kinder zu begeistern ist nicht schwer, wenn die Spiele altersgerecht sind und Erfolgserlebnisse garantieren. Und solche Spielstunden bringen nicht nur den Kleinen Abwechslung in den Trainingsalltag.
"Die Kinder haben extrem viel Spaß, die Eltern sind begeistert und die Schulen und Vereine geben positives Feedback" – solche Reaktionen wünscht sich wohl jeder Organisator für sein Sportprojekt.
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