Im Februar 2012 hat auch der Tennisclub Obernburg Insolvenz beantragt. Die Gründe scheinen undurchsichtig. Doch nun steht fest: Die Spielstätte bleibt erhalten. Die Tennis-Academy übernimmt den Sportbetrieb, ein Nachfolge-Verein wurde mit dem Tennisclub 2013 ebenfalls gegründet.
Dass die Probleme nach der Insolvenz nicht immer vorbei sind, zeigt der Fall des Berliner Schlittschuh-Club e.V. Trotz erfolgreicher Sanierung stellt der seit 1893 bestehende Traditionsverein seinen Spielbetrieb in diesem Jahr ein, drei Jahre nach der Insolvenz. Der 1. Vorsitzende Jörg Kühnast hat die Situation und die Gründe im Gespräch mit der RETURNAL(-Redaktion) dargestellt.
Die RETURNAL Ausgabe 01/2012 berichtete über die prekäre Schuldensituation des Wolfsburger Traditionsvereins TC Grün-Gold. Das Insolvenzverfahren des Tennisclubs ist mittlerweile eröffnet und die Suche nach Lösungen läuft auf Hochtouren. Um die Vereinsanlage nicht aufgeben zu müssen, ergriffen 20 Grün-Gold-Mitglieder nun die Initiative und gründeten einen neuen Verein.
Verein aufgelöst, Hallenbetrieb läuft weiter - Bis 2012 trainierten in der Tennishalle des TFT Buchen die aufstrebenden Talente des Tennissports. Der kleine Verein verstand sich als Kaderschmiede, die junge SpielerInnen auf eine Profikarriere vorbereitete. Anfang 2012 musste sich der Tennisnachwuchs jedoch nach einem neuen Verein umsehen, denn am 12. Januar meldete der TFT Insolvenz an.
Kein Anschluss mehr unter der Nummer des TC 03 Hückeswagen - Verein ist nach neun Jahren Geschichte - Schon im Januar dieses Jahres wurde über das Vermögen des TC 03 Hückeswagen durch das Amtsgericht Köln die Insolvenz verhängt.
Gründe zur Zusammenarbeit gibt es viele, Möglichkeiten auch. Die Alternativen und ihre Auswirkungen sollten Vereine gut bedenken, wenn sie sportlich und strukturell näher zusammenrücken wollen.
Ein Tag wie kein anderer - Mit dem folgenden Handlungs-Leitfaden legen wir Ihnen nun ein konkretes Instrument in die Hände: den Tennis-Aktionstag.
Kleine Worte, große Wirkung - Es gibt zahlreiche Methoden, mehr Schwung und neue Ideen in den Verein zu bringen und umzusetzen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr anzubieten, ist eine davon und bietet dem Verein sowie dem Freiwilligen viele Vorteile.
Fördern durch Fordern - Das Konzept der Eliteschulen des Sports (EdS) ist in Deutschland relativ fest definiert: „Eine Eliteschule des Sports ist eine Fördereinrichtung, die im kooperativen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen Bedingungen gewährleistet, damit talentierte Nachwuchsathleten und Nachwuchsathletinnen sich auf künftige Spitzenleistungen im Sport bei Wahrung ihrer individuellen schulischen Bildungschancen vorbereiten können.“
Ganz dem Sponsoring-Zeitgeist entsprechend, gibt es ein Förderungskonzept, das auf die Verbindung des Sports mit dem Aspekt der gesellschaftlichen Verantwortung setzt. Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein ist eine Initiative der Commerzbank und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und zeichnet seit 1986 Sportvereine für besondere Konzepte und vorbildliches Engagement aus.
Wege zum Erfolg - Die finanziellen und materiellen Förderungen des Deutschen Tennis Bundes sind an die unterschiedlichen
Kader gekoppelt. Dabei nimmt der DTB bereits im untersten Kader (D-Kader) an einer Förderung der talentierten Nachwuchsspieler teil.
Die Sichtung und Förderung von Nachwuchsspielern durch den Verein - "Die Karriere steht den Talenten offen, ohne Rücksicht auf Herkunft oder Vermögen" (Napoleon Bonaparte, 1769 - 1821)
Gabriela Jung, Leitung der Geschäftsstelle der Tennisabteilung der TuSG Ritterhude, kann von einer überaus erfolgreichen Schultennis-AG in ihrem Verein berichten.
Die Voigt-Realschule Göttingen fährt das Konzept der offenen Ganztagsschule und bietet ihren Schülern zweimal wöchentlich frei wählbare Nachmittagskurse an. Ob Tischtennis, HipHop-Dance oder Kunst-AG, rund 25% der 750 Schüler nutzen dieses Angebot. Daniel Gerl beschreibt, wie für die Nachmittagskurse Kooperationen mit Sportvereinen zustande kommen und warum die Verankerung von Tennis in den Kerncurricula allein nichts bringt.
Leuchtende Augen, lachende Münder und strahlende Gesichter: Spielen statt kämpfen heißt an manchen Tagen die Devise im Verein. Kinder zu begeistern ist nicht schwer, wenn die Spiele altersgerecht sind und Erfolgserlebnisse garantieren. Und solche Spielstunden bringen nicht nur den Kleinen Abwechslung in den Trainingsalltag.
"Die Kinder haben extrem viel Spaß, die Eltern sind begeistert und die Schulen und Vereine geben positives Feedback" – solche Reaktionen wünscht sich wohl jeder Organisator für sein Sportprojekt.
Früher hieß es: Sport in der Schule, Sport im Verein. Heute heißt es: Vereinssport in der Schule, Schulsport im Verein.
Haufenweise Laub auf dem Gelände, dutzende Tannenzapfen liegen herum, hunderte Blüten sammeln sich in den Schlammfängen. Spielfelder wölben sich über Baumwurzeln, unzählige Tannennadeln bedecken den Boden, Äste und Stämme wachsen in den Zaun – und zwar von nebenan...
Was bei Ferienhaussiedlungen und in Naherholungsgebieten längst Standard ist, ist auf mancher Sportanlage noch immer ausbaufähig: Familien- und Kinderfreundlichkeit. Kinderspielplätze können hier einen wertvollen Beitrag leisten. Sofern man sie entsprechend gestaltet.
Manfred Amme, Leiter der Tennisabteilung des Bovender Sportvereins, über sein Rezept für eine gute Nachbarschaft.
420.000 EUR Schulden - Man konnte es am 02. Juni 2012 in der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung lesen: Den Tennisclub Grün-Gold Wolfsburg drückt eine hohe Last. Der Verein sitzt auf knapp einer halben Million Schulden. Nun werden verschiedene Pläne diskutiert, wie der 1949 gegründete Verein zu retten ist. Helfen Bank, Stadt oder Sponsoren?
Konzepte für Kinder sind Konzepte für die Zukunft - So werden auch die Jüngsten zu Vereinsmitgliedern
Aktive Partnerschaft ist die Essenz - So wie sich alles laufend wandelt, wandelt sich auch, was laufend handelt… Im Sponsoring-Bereich ist heute vieles anders, als es früher einmal war.
Der Göttinger Tennisclub (GTC) liegt im stadtnahen Teil des Göttinger Waldes, einem Mittelgebirgszug des Niedersächsischen Berglandes.
„Nicht das stoische Tennis muss man vermitteln, sondern das einfache Vergnügen“
Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Kooperationsmodelle, die für Sportvereine, Kommunen und Gesellschaft gleichermaßen von großem Nutzen sind. Die möglichen Kooperationspartner sind so zahlreich wie die Vorteile.
Ehrenamt, Freiwilligenarbeit, freiwilliges Engagement oder bürgerliches Engagement – alle diese Begriffe meinen im Großen und Ganzen dasselbe. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch nicht nur die Begrifflichkeit gewandelt, auch wesentliche Elemente des Ehrenamtes haben sich verändert.
Solange Tennis im Fernsehen läuft, läuft‘s wie von selbst. Umgekehrt geht mit sinkenden Einschaltquoten auch der Sport selbst in die Knie, wenn die Vereine nicht mit autonomen Marketingmaßnahmen dagegenhalten.
Die glorreichen Zeiten, in denen deutsche Tennisstars die Medien und Herzen eroberten, gehören leider der Vergangenheit an. Der letzte große Boom liegt schon etliche Jahre zurück und mancher Verein verzeichnet eine beunruhigende Mitgliederentwicklung. Die Gründe sind vielseitig. Doch die Konsequenzen, die sich aus ihnen ziehen lassen, eröffnen mindestens ebensoviele Möglichkeiten, dem Mitgliederschwund die Stirn zu bieten.
Ein Ideenüberblick über Elemente und Strategien - Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft hat sämtliche Vereine in ganz Deutschland nach ihren gewichtigsten Vereinsproblemen befragt. Laut dieser Umfrage von 2009/2010 ist die Bindung/Gewinnung von Mitgliedern ein oftmals auftretendes Problem. Es steht an fünfter Stelle, hinter den Problemen der Bindung/Gewinnung von ehrenamtlichen Funktionsträgern, jugendlichen Leistungssportlern, Übungsleitern und Trainern sowie Kampf- bzw. Schiedsrichtern.