Courtfix

In der letzten RETURNAL-Ausgabe haben wir den CourtFix bereits vorgestellt. Das Gerät zum Einsanden und Einschlämmen soll die Pflege von Tennisplätzen erleichtern. Die befragten Vereine und Platzwarte zeigten sich begeistert. Wir wollten genau wissen, was  es mit dem CourtFix auf sich hat und haben ihn gemeinsam mit OPTITENN bei der Frühjahrsinstandsetzung getestet.

Die erste positive Eigenschaft des CourtFix zeigt sich schon vor Beginn der eigentlichen Arbeit. Das Gerät ist trotz seiner Breite von drei Metern platzsparend zu verstauen, da es aus vier Einzelteilen besteht. Der Zusammenbau ist ebenfalls denkbar einfach und selbsterklärend, sodass die beiliegende Bedienungsanleitung lediglich zur Überprüfung und Absicherung herangezogen werden muss. Die Einzelteile werden auf den Boden gelegt, ineinandergesteckt und mit vier Befestigungshaken verbunden. Hier fällt gleich das nächste positive Merkmal auf: das Gewicht. Er ist leicht zu transportieren und dementsprechend auch mit geringem Kraftaufwand auf dem Platz einzusetzen. Damit sind wir auch schon bei der Anwendung. Nach dem klassischen Einstreuen des frischen Ziegelmehls wird der Bereich vor dem CourtFix kräftig unter Wasser gesetzt. Rückwärtsgehend wird das Gerät anschließend Bahn für Bahn über den Platz gezogen. Die lange Schnur bewirkt hierbei mehrere positive Effekte. Zum einen verringert sie den Kraftaufwand, sodass das Gerät leicht zu ziehen ist. „Der CourtFix schwebt förmlich über den Boden“, so das Urteil der Mitarbeiter. Zum anderen ist das Gerät durch die Schnur einfach steuerbar, um den Sand gezielt zu verteilen, indem jeweils an den Seiten unterschiedlich stark gezogen wird. Am Ende der Bahn angekommen, muss die Schnur nur leicht an einer Seite gezogen werden, um den CourtFix um die Ecke zu bewegen.
Die leichte Handhabung bringt aber auch einen kleinen Kritikpunkt mit sich. Durch das geringe Gewicht fehlt stellenweise und besonders bei größeren Sandansammlungen der nötige Druck, um die gesamte Schlämmmasse „mitzunehmen“. Eine mobile Beschwerung, wie sie auch beim klassischen Gummihobel häufig zum Einsatz kommt, wäre daher in manchen Situationen wünschenswert, um Unebenheiten noch besser ausgleichen zu können. Dies hängt jedoch vom Platzzustand ab und ist nicht zwangsläufig immer nötig.
Fazit: Im Vergleich zum von Service-Firmen verwendeten Gummihobel ist der CourtFix zwar teurer, allerdings auch leichter zu bedienen. Vor allem für Vereine ist er daher aufgrund der Kraftersparnis und des größeren Arbeitskomforts eine Alternative. Auch Firmen könnten - bei entsprechenden Konditionen - die Anschaffung des CourtFix in Betracht ziehen. Die Ergebnisse jedenfalls sind absolut positiv zu bewerten.
■ Fabian Kappel

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