Eine Grundüberholung des Platzes, sprich eine Erneuerung der Deckschichten, wird dann notwendig, wenn beispielsweise nach Regenschauern Wasser nicht mehr zügig in den Unterbau versickert und der Platz dadurch für mehrere Tage nicht mehr bespielbar wird, oder wenn die Deckenschichten so stark abgespielt sind, dass Unebenheiten merklich zu sehen sind und sich auch während des Spielbetriebes bemerkbar machen.
Generell gilt es Moos- und Unkrautbefall auf wenig frequentierten oder beschatteten Flächen des Platzes zu vermieden, da dies nicht nur einen ungepflegten Eindruck macht, sondern auch zu verminderter Wasserdurchlässigkeit und Unfallgefahr durch Glätte führt. Befallene Tennenbelege sollten sofort nach dem Erkennen bei möglichst trockener Wetterlage durch Drahtbesen oder Schaber gereinigt werden.
Um einen Tennisplatz bespielbar zu halten, muss man einiges beachten. Dabei kann auch die Bepflanzung im Umfeld der Anlage Probleme machen, wie die Mitglieder des NLV Stuttgart/Vaihingen im vergangenen Herbst feststellen mussten.
Tennisplätze sind hochempfindliche Gebilde. Mängel in der Platzpflege machen sich über kurz oder lang bemerkbar. Ein häufiges Problem ist eine zu dicke Ziegelmehlschicht. In diesem Fall muss der Verein über eine Deckenreduzierung nachdenken. Eine kostspielige aber oft unumgängliche Maßnahme.
Eine seltsame Bläschenbildung auf seinen Tennisplätzen gab Platzwart Willi (Name geändert) Rätsel auf. Er ging der Sache auf den Grund und stellte fest: seine Tennisservice-Firma hatte jahrelang schlecht gearbeitet. Eine erschreckende, aber wahre Geschichte.
Das Wetter kann man nicht planen. Der Frühling ließ in diesem Jahr besonders lange auf sich warten. Anfang März machte sich in ganz Deutschland der Winter nochmal ordentlich breit: Schneefall, eisige Minusgrade und natürlich auch fest gefrorene Böden. Was für die meisten schlicht Grund für schlechte Laune ist, verwirft für Firmen, die sich der Tennisplatzpflege widmen, ganze Terminpläne.
Die Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 hat im Norden, Süden und Osten der Bundesrepublik mitunter verheerende Schäden angerichtet. Pegelstände der Saale von bis zu 8,10 Meter oder der Donau von sogar fast 13 Meter ließen Wassermassen über die Ufer treten und sorgten für weitreichende Evakuierungen von Stadtteilen. Neben Privathaushalten und Geschäftsinhabern war auch eine Vielzahl von Tennisvereinen in Deutschland existenziell von der Hochwasserkatastrophe betroffen.
Die neue Tennissaison steht vor der Tür! Um diese ordentlich begehen zu können, müssen allerdings die Tennisplätze aufbereitet und instand gesetzt werden. Eine notwendige Aufgabe, welche die Tennisvereine ganz schön was kosten kann. Das Lehrprogramm von der Braunschweiger Firma Oekonom Sportconsulting soll hier Abhilfe schaffen. Die DVD gibt in einzelnen Kapiteln eine verständliche Anleitung für Laien, die ihre Plätze selber für die kommende Saison in Schuss bringen möchten.
2013 Schneeschaufel statt Tennisschläger. Der Winter 2012/2013 schien einfach kein Ende nehmen zu wollen.
Alle Jahre wieder... - Auch wenn jetzt niemand daran denken mag, noch in diesem Jahr wird er zurückkehren, der Winter. Einzig tröstlich: nach der Saison ist vor der Saison!
Gut inspiziert ist halb repariert - Um Verkehrssicherheit und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und Instandsetzungsbedarf rechtzeitig feststellen zu können, muss eine Sportanlage regelmäßigen Inspektionen unterzogen werden.
jetzt auch vom NTV empfohlen! Seit einem halben Jahr ist die DVD „Tennisplatzpflege – leicht gemacht“ der Oekonom Sportconsulting auf dem Markt und schon jetzt ist die Nachfrage groß.
Was man über Tennissand wissen muss! - Er ist rot, anspruchsvoll, pflegebedürftig und er hat seinen Preis. Er ist der Boden für triumphale Siege und bittere Niederlagen, für Spitzensport und Freizeit-Tennis. Die Rede ist vom Tennissand, der sehr viel mehr ist als bloß ein solider Untergrund für den Tennissport.
Büsche, Bäume... Bodenwellen? - Nicht nur für räumliche Gliederung, ästhetischen Wert und Ökologie der Sportanlage spielen Bepflanzungen und Rasenflächen eine bedeutende Rolle. Mindestens ebenso wertvoll sind die sportfunktionellen Vorteile, die Vegetationsflächen auf Tennisanlagen mit sich bringen - vorausgesetzt, dass bei der Auswahl der Gewächse und ihrer Standorte einige wichtige Regeln beachtet werden.
Alles raus, was keinen Beitrag zahlt! - Moose, Algen und Kräuter sind auf Tennenflächen keine gern gesehenen Gäste. Sie zerstören nicht nur die optische Einheit des Feldes, sondern durchmischen durch Wurzelbildung den wichtigen Schichtaufbau der Tennenfläche und gefährden die Spieler durch Rutschgefahr.
Nägel haben heutzutage auf Tennisplätzen nix mehr zu suchen. Weder zur Befestigung von Spannlinien noch anderweitiger Linienarten. Es geht ohne!
Erfolg auf der ganzen Linie - Solange der Ball noch die Linie berührt, ist er nicht im Aus – eine Regel, die stets für Diskussionsstoff sorgt, denn es erfordert schon ein ziemlich scharfes Auge, um darüber zu entscheiden, wo der Ball letztendlich aufgekommen ist. Worüber sich alle einig sind ist die Tatsache, dass man für ein unstrittiges Tennismatch eine sorg-fältige Linienführung braucht. Wenn der Ball verspringt, das Feld des Gegners kleiner zu sein scheint als das eigene oder man gar mit dem Fuß am Plastik hängenbleibt, stimmt etwas ganz und gar nicht.
Platzpflege während der Saison
Tagaus, tagein muss Pflege sein - Die regelmäßige Pflege während der Saison ist neben der Frühjahrsinstandsetzung entscheidendster Faktor für die Lebensdauer und Bespielbarkeit des Sandplatzes.
Eine innovative DVD unterstützt künftig die Tennisvereine - Im November ist mit der DVD „Tennisplatzpflege leicht gemacht“ der Oekonom-Sportconsulting aus Braunschweig ein Hilfsmittel für Platzwarte und Vereine erschienen, das es in dieser Form zuvor noch nicht gegeben hat – ein unverzichtbares Medium für jedes Vereinsrepertoire.
Lassen Sie Mängeln keinen Platz! - Während mancher Schaden durch Sorgfalt und Achtsamkeit vermieden werden kann, stellen sich einige Mängel auch bei ordnungsgemäßer Pflege ganz unvermeidlich ein.
Eine korrekte und sachgerechte Durchführung der jährlichen Frühjahrsinstandsetzung (FIS) ist in höchstem Maße entscheidend für die Qualität der Sandplätze.
…meinen natürlich dasselbe. Den klassischen roten Tennisplatzbelag. Die Diva des Tennisvereins und das Hätschelkind des Platzwartes, wenn es nach den Ansprüchen des Materials geht.
20 Tonnen runter, 10 Tonnen rauf - Seine Plätze hatte der TC Waldreben* in Baden-Württemberg über Jahre von einer Tennisservice-Firma instand setzen lassen. Der Pfusch der Tennisservice-Firma hätte den Verein in diesem Jahr beinahe sein Renommee und einen Teil seiner Einnahmen gekostet, doch der ganze Vorstand packte an und konnte das Ruder gerade noch herumreißen.
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